#17 Salon Mondaine — Dialog der Generationen – 18.07.2017 — 25hours Hotel mit Marie-Luise Schwarz-Schilling, Claudia Langer, Anna Schunck, Melissa Lee

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Es war die 17. Ausgabe des Salon Mondaine – für Female Empowerment & Leadership, der nach sieben Jahren im Soho House nun auf Tour geht. Zweite Station: Das 25hours Hotel im Bikini Berlin. Der Salon Mondaine wurde 2010 von Yasmine Orth ins Leben gerufen und ist ein „Soul Space“ für Transformation, Kreativität, modern gelebte Weiblichkeit, weibliches Unternehmertum und deren Vorbilder. Hier zeigen wir ganzheitliche Perspektiven eines Themas, durch die tiefe Inspiration & Potentialentfaltung möglich sind.  Vom 29.09.–01.10.17 veranstalten wir mit The Lovers Academy unser nächstes Female Empowerment & Leadership Yoga Retreat & Coaching Workshop zur Vertiefung der Salons. 


„Tradition ist die Weitergabe des Feuers,

nicht die Bewahrung der Asche.“
— Jean Jaurès

Dialog der Generationen – Wir wollen den Dialog zwischen den Generationen fördern, weil wir überzeugt sind, dass nachhaltiges und ganzheitliches Denken, Handeln und Wirtschaften nur generationsübergreifend möglich ist. Mit Melissa Lee, Anna Schunck, Claudia Langer,  Marie-Luise Schwarz-Schilling, moderiert von Andrea Thilo. Musik von Giovanna Castronari / Text: Marén Balkow*, Foto: Lina Grün

 

Wer sich als Frau über den Dia­log der Gen­er­a­tio­nen Gedanken macht, kommt nicht umhin, auch auf die eigene Mut­ter zu schauen, sich zu fra­gen, wie wurde ich von ihr geprägt und wie war oder ist unsere Beziehung zueinan­der. Wer zugle­ich selb­st Mut­ter ist, wird die Antworten auf diese Fra­gen in das eigene Mut­ter-Sein ein­fließen lassen. Wohl wis­send, dass das eigene Kind auf genau diese Fra­gen auch irgend­wann selb­st seine Antworten geben wird.

Yas­mine Orth, Grün­derin von The Lovers und Gast­ge­berin des Salon Mondaine, ist Mut­ter ein­er sieben­jähri­gen Tochter, ver­lor ihre eigene Mut­ter aber bere­its einige Jahre vor der Geburt ihres Kindes. Was dazu führte, dass sie sei­ther nach neuen Leit­bildern suchte, nach Ori­en­tierung, nach älteren Frauen, die ihr zeigten, wohin es gehen kann, wie sie ihren eige­nen Weg gehen kann. Viele der Frauen, denen Yas­mine dabei begeg­net ist und die zu ihren Men­torin­nen gewor­den sind, holt sie seit 2010 auch auf die Bühne ihrer Salons. Dieses Mal in 25hours Hotel im Berlin­er West­en für 120 Frauen — aus allen Gen­er­a­tio­nen.

 

Auf die Leit­frage des Abends, wie ein gehaltvoller Aus­tausch zwis­chen ver­schiede­nen Alters­grup­pen funk­tion­ieren kann, hat Anna Schunck, die kür­zlich von Berlin aufs Land in eine (stark über­al­terte) 300 See­len Gemeinde gezo­gen ist, eine klare Antwort: Indem wir offen und fre­undlich zueinan­der sind!

Wir soll­ten mit Fre­undlichkeit rum­schmeißen wie mit Kon­fet­ti!“

Sie entschei­de sich, auch wenn sie bei den bran­den­bur­gis­chen Nach­barn auf Grum­meligkeit stoße, immer fürs “Nice-sein”, das falle ihr leicht und damit komme sie weit­er. Ein State­ment, bei dem es Clau­dia Langer schw­er fällt, ruhig auf ihrem Stuhl sitzen zu bleiben.

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Langer, das spürt man sofort, hat ein wirk­lich­es Bedürf­nis nach Diskus­sion. Unbe­queme Wahrheit­en müssten gesagt wer­den dür­fen, sagt sie, und dabei überziehe und polar­isiere sie gerne, um die gewün­schte Reak­tion der Gegen­seite zu bekom­men. Da sei Face­book ihre Uni­ver­sität. Hier bekomme sie auf Fra­gen die besten Antworten, aber werde natür­lich auch gedisst. Was sie jedoch aushal­ten kann, denn Langer ist überzeugt, es werde in der nahen Zukun­ft Ver­w­er­fun­gen geben, die drama­tisch seien. Denn aus ihrer Sicht sei der Gen­er­a­tio­nen­ver­trag aufgekündigt wor­den.

Also ich kann auch super nice sein, wenn ich will. Aber im Moment finde ich wirk­lich, dass wir uns mal wieder stre­it­en müssten!

Claudia Langer

Clau­dia Langer

Zum ersten Mal wür­den die Älteren heute hinnehmen,dass es den Kindern wenn sie erwach­sen wür­den nicht bess­er, son­dern schlechter gehen werde als ihnen selb­st heute. So kön­nten beispiel­sweise durch die Dig­i­tal­isierung bis 2030 in Regio­nen wie Bran­den­burg weit­ere 40 Prozent der Jobs weg­fall­en. Aber in den Wahl­pro­gram­men seien die Renten auch nur bis 2030 durchgerech­net. „Es gibt im Moment eine so entspan­nte See­len­ruhe in der Gesellschaft und auch in der Poli­tik. Und die Frage ist, was machen wir denn, falls — ? Man muss doch mal Plan­spiele machen. Was wür­den wir denn tun mit all der Zeit? Was machen denn die Leute, die keinen Sinn mehr sehen, in ein­er Leis­tungs­ge­sellschaft, die sich so sehr über die Arbeit definiert? Und: 2030 — Das ist mor­gen!“

Clau­dia möchte, dass über Bil­dungsre­for­men gestrit­ten wird, darüber, dass Schulen statt Fak­ten­wis­sen bess­er Kreativ­ität fördern soll­ten, darüber, dass die näch­ste Gen­er­a­tion anders qual­i­fiziert wird, um auf den nahen Umbruch vor­bere­it­et zu sein.

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Das ist wirk­lich etwas, was wir Ältere gut fra­gen kön­nen: Wie schnell eigentlich die Zeit verge­ht“, wirft Anna Schunck ein und gibt zu: „Ein biss­chen wüten­der und direk­ter kön­nten wir dur­chaus wer­den. Denn das ist wohl ein Prob­lem der jün­geren und auch mein­er Gen­er­a­tion, dass wir lange sitzen bleiben und sagen, ach, 2030 das ist noch lange hin.“

Die Grande Dame in der Runde Marie-Luise Schwarz-Schilling, die sich in ihren Büch­ern viel mit  dem Geschlechter­ver­hält­nis auseinan­der­set­zt, kann dem nur beipflicht­en. „Das Prob­lem haben wir alle, aber wir Frauen ganz beson­ders: Zu wählen, zu entschei­den und dann endlich mal loszule­gen — das dauert, dauert, dauert.“

Marie-Luise Schwarz-Schilling

Marie-Luise Schwarz-Schilling

Das Wählen, Entschei­den und Losle­gen sei für unsere jet­zige Sit­u­a­tion entschei­dend, meint Schwarz-Schilling. Und sie halte nicht viel von apoka­lyp­tis­chen Reden, denn nie­mand wisse, was in der Zukun­ft wirk­lich passiere.

Dem fol­gend dürfte die schrill gek­lei­dete, sehr wache Melis­sa Lee, auf dem Podi­um die Vertreterin der „Gen­er­a­tion Z“, alles richtig machen.

Sie verkopfe die Dinge nicht so, erzählt sie, son­dern habe eine Idee und mache dann ein­fach.

Und der Erfolg gibt dieser jun­gen Frau recht.

Melissa Lee

Melis­sa Lee

Zwis­chen der 28-jähri­gen Melis­sa und der nur sieben Jahre älteren Anna wird dann auch sehr deut­lich, was die bei­den so stark voneinan­der unter­schei­det und wo Anna vielle­icht eher den Älteren, Vierzigern und Fün­fzigern, ähnelt. Schunck erzählt davon, wie sie sich nie getraut hat, zu fra­gen, son­dern eher ver­sucht hat, so zu tun, als ob. „Ich musste immer mehr sein, als das, was ich eigentlich bin. Ich kon­nte nicht ein­fach sagen, ich weiß das nicht oder ich kann das nicht, weil ich auch nicht auf ältere Vor­bilder gestoßen bin, die sowas aus­ge­sprochen hät­ten.“ Anna sieht, dass die Jün­geren sich heute viel eher trauen, ein­fach machen und raus­ge­hen. Sie selb­st habe hinge­gen lange den Druck gespürt, beim Machen auch immer etwas sein zu müssen „beson­ders stark oder beson­ders erfahren“.

Das Schöne am Älter­w­er­den“, sagt Marie-Luise, „ist, dass man frech­er wer­den kann.“

Eine Frech­heit, die junge Frauen wie Melis­sa von vorn­here­in mitzubrin­gen scheinen. Lee glaubt, “Wenn Du selb­st stolz auf deine Arbeit bist, kannst Du auch nicht ange­grif­f­en wer­den, dann gibt es nichts, wofür du dich schä­men musst.” Sie frage sich nur, was würde wohl die 10-jährige Melis­sa sagen, würde die das pein­lich find­en?

Von dieser Frei­heit der Jun­gen wis­sen auch einige Müt­ter im Pub­likum zu erzählen, wenn sie von ihren Töchtern bericht­en, die bewußt keine Smart­phones mehr nutzen, die statt bei Mode-Ket­ten zu kaufen ihre Klam­ot­ten lieber selb­st nähen, die ihre Eltern auf­fordern, nachzu­denken, wie sie kon­sum­ieren, arbeit­en und leben. Müt­ter, die beschreiben, wie sich das Ver­hält­nis umzukehren scheint, wieviel sie selb­st von ihren Kindern ler­nen kön­nten, wie diese ihnen Vor­bilder seien.

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Annette Söhn­lein

Und so schließt der Abend später mit ein­er geführten Med­i­ta­tion von Annette Söhn­lein (Yogalehrerin, The Lovers Team) und und einem „Gen­er­a­tio­nen-Verbindungs-Rit­u­al“ von The Lovers, die, mit der Hil­fe der auf das linke Schul­terblatt gelegten Hand der jew­eili­gen Nach­barin, die Stütze von der Rück­seite des Herzens spür­bar macht — als Sym­bol für die Stütze durch unsere Ahnin­nen. Wodurch uns ermöglich wird, das Herz nach vorne hin — zu den jun­gen Gen­er­a­tio­nen, die vor uns ste­hen — zu öff­nen.

Und diese Übung fließt dann hinein in den so reifen Gesang und das so gekon­nte Gitar­ren­spiel von Gio­van­na Cas­tronari, ein­er 18-Jähri­gen, die ihre ersten und prä­gen­den Schul­jahre auf der freien Schule von Mar­gret Ras­feld ver­bracht hat. Die bekan­nte Berlin­er Bil­dungsre­formerin saß auch bei diesem Salon wieder in der ersten Rei­he und brachte eine wesentliche Sichtweise ein:

Für mich bein­hal­tet der Gen­er­a­tio­nen­ver­trag auch die Frage: welche Erde hin­ter­lassen wir der kom­menden Gen­er­a­tion? Es muss auch darum gehen die Erde zu heilen.“
— Mar­gret Ras­feld im Pub­likum

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v.l. Marie-Luise Schwarz-Schilling, Mar­gret Ras­feld, Marén Balkow

Daher mache sie sich Gedanken, wie Poli­tik­er stärk­er in die Pflicht genom­men wer­den kön­nen, Absicht­serk­lärun­gen wie das Glob­al Goals Cur­ricu­lum auch wirk­lich umzuset­zen. Die Antwort sieht sie in der Poli­tisierung der Schüler von heute. “Was hil­ft die gesam­melte Gestal­tungskom­pe­tenz, wenn es nichts mehr zu gestal­ten gibt?” Auf einen EU-Poli­tik­er kämen heute 20 Lob­by­is­ten. Ras­feld hat die Vision, dass diesen Poli­tik­ern auch 50 Schüler an der Backe klebten, die sie mit Fra­gen und Forderun­gen löcherten. Wis­sen erlan­gen, Dialoge führen, Entschei­dun­gen fällen und dann Machen, um auch Heilung zu bewirken — Vorschläge für das zukün­ftige Miteinan­der, mit denen wir aus diesem lebendi­gen Salon gehen.


Text: Marén Balkow*, Foto: Lina Grün

*Marén Balkow ist aus­ge­bildete Radio­jour­nal­istin, hat viele Jahre für den öffentlich-rechtlichen Rund­funk gear­beit­et, ist Mut­ter gewor­den, bes­timmt auch dadurch Yogi­ni, und fah­n­det jet­zt nach ihren neuen Auf­gaben.

Alle bish­eri­gen Salon Mondaines #1–16 | Face­book-Event >

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Unser Change Maker Community Circle #1 vorab
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Zitate des Abends

Was für ein Geschenk dabei sein
und ein­tauchen zu dür­fen! Danke!“

— Clau­dia Langer

„Ich wollte dir nochmal danken für die tolle Ver­anstal­tung: So viele schöne und vor allem aufgeweck­te Frauen habe ich nir­gend­wo son­st erlebt, wed­er in Geschäftsmeet­ings noch in Uni­ver­sitäten. Die Mod­er­a­torin war Klasse! Den größten Ein­druck hat mir aber die Modemacherin gemacht – was für eine Intel­li­genz und Energie ohne Intellek­tu­al­ität!“

— Marie-Luise Schwarz-Schilling

Zum Dia­log der Gen­er­a­tio­nen trägt der Salon ganz sich­er jedes Mal ein Stückchen bei. So viele tolle Frauen in unter­schiedlichen Lern- und Leben­sphasen! Das ergibt eine unbeschreib­liche Energie. Bin noch ganz erfüllt – und freu’ mich aufs näch­ste Mal. Danke.“

— Anna Schunck

Jede*r von uns kann sofort damit begin­nen, den Dia­log der Gen­er­a­tio­nen zu suchen und zu inten­sivieren: durch mehr Fra­gen und mehr Zuhören — mit ganzem Herzen. So ver­wan­deln wir Vorurteile in Verbindung und Ver­let­zun­gen hof­fentlich langfristig in Heilung.“

— Anna Schunck

Vie­len Dank, liebe Yas­mine, dass du mit deinem Team uns Frauen immer wieder solch einen tollen Raum für Aus­tausch und Inspi­ra­tion bietest. Das hat mir gestern wieder total gut im 25hours gefall­en — Du, die Gäste und das Pub­likum. Jedes Mal, wenn ich dich auf der Bühne sehe und du das Pub­likum auf den Salon Mondaine und das The­ma ein­stimmst, freue ich mich auf die Gäste, die ich gle­ich auf der Bühne erleben darf. Ich bin gestern wieder ganz beseelt vom Salon Mondaine nach Hause gegan­gen. Mer­ci!“

— Diana Doko (Speak­erin Salon #16, Bal­ance in Busi­ness)


Unser Dank gilt unseren Partnern und natürlich dem ganzen Team

Die Sprecherin­nen, Mod­er­a­tion, Musik­erin und Gast­ge­berin sind aus­ges­tat­tet wor­den von unserem Pre­mi­umpart­ner hess­natur.

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Unser nächstes „Lead with Love“
Yoga Retreat & Coaching Workshop:

Zur Ver­tiefung unser­er Salon Mondaines und, um Lead­er­ship von innen her­aus umset­zen zu kön­nen, ver­anstal­ten wir unser näch­stes Yoga Retreat mit Coach­ing-Workhshops.

Subscribe to our Newsletter!

 Wenn Du oder deine Fre­undin­nen regelmäßig über unsere Aktiv­itäten und Salons informiert wer­den möchtet, tragt euch bitte hier direkt in den Verteil­er ein. 

Unsere Sprecherinnen

Melissa Lee

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Anna Schunck

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Claudia Langer

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Marie-Luise Schwarz-Schilling

Unsere Musikerin

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Giovanna Castronari

Unsere Moderation

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Andrea Thilo (Journalistin)

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Yasmine Orth (Gastgeberin, Gründerin The Lovers)


Tra­di­tion ist die Weit­er­gabe des Feuers,
nicht die Bewahrung der Asche.“

— Jean Jau­rès

Worum ging es?

Dia­log der Gen­er­a­tio­nen – Wir wollen den Dia­log zwis­chen den Gen­er­a­tio­nen fördern, weil wir überzeugt sind, dass nach­haltiges und ganzheitlich­es Denken, Han­deln und Wirtschaften nur gen­er­a­tionsüber­greifend möglich ist.

Mäd­chen, Frau, Mut­ter, Groß­mut­ter… Wir durch­laufen in unserem Leben ver­schiedene Phasen. Wer­den wir in eine neue hineinge­boren, stirbt gle­ichzeit­ig die davor, aber ver­schwindet doch nie ganz. Selb­st, wenn wir keine eige­nen Kinder bekom­men, so haben wir sie doch in unserem Leben – z.B. in Form von beru­flichen Pro­jek­ten, die uns am Herzen liegen. Mit dem Alter ver­lässt uns zwar manch­mal Aktiv­ität und Neugi­er, dafür wach­sen aber sich­er Lebenser­fahrung, Gelassen­heit und eine nach­haltige Ver­ant­wor­tung, den nach­fol­gen­den Gen­er­a­tio­nen eine gesunde Erde zu hin­ter­lassen – so sollte es zumin­d­est sein.

Zu jed­er Zeit und in jedem Alter sind wir auf der Suche. Nach Sinn, Werten, Gemein­schaft und Weit­er­en­twick­lung. All dies muss in jed­er Leben­sphase aufs Neue definiert und prak­tiziert wer­den. Wollen wir neue Lebens- und Arbeitsmod­elle entwick­eln und erproben, ist der Aus­tausch zwis­chen den Gen­er­a­tio­nen eine wertvolle Erfahrung.

Aktuell verän­dern sich unsere Leben­sum­stände so ras­ant, dass wir kaum noch hin­ter­herkom­men. Kli­mawan­del, Dig­i­tale Trans­for­ma­tion, spir­ituelles Bewusst­sein, Demographis­ch­er Wan­del, Migra­tionsströme, Ressourcenverk­nap­pung – wie gehen wir mit all diesen kom­plex­en The­men um?

Wir brauchen gen­er­a­tionsüber­greifende Antworten und Lösun­gen von Jung und Alt, bei denen gegen­seit­iges, respek­tvolles Zuhören und voneinan­der Ler­nen möglich ist.

Ein über­trieben­er Jugend­kult gaukelt Moder­nität und Fortschritt vor. Dabei passt er längst nicht mehr zur realen Altersstruk­tur unser­er Gesellschaft. Er schnei­det uns von unseren Wurzeln ab, die wir als wichtiges Fun­da­ment bräucht­en, auf dem wir unsere Zukun­ft bauen.

Es braucht die Leben­sklugheit und Erfahrung älter­er Men­schen genau­so, wie die Energie und inno­v­a­tive Kraft der Jugend. Für Gen­er­a­tio­nen über­greifend­es Net­zw­erken und Arbeit­en im Sinne ein­er zukun­fts­fähi­gen Gesellschaft. Für Diver­sität. Mit dem Blick nach vorne.

  • Aber wie gelingt ein lebendi­ges Von-einan­der-Ler­nen?
  • Wo unter­schei­den und wo tre­f­fen wir uns?

Salon­Mondaine #17 by The Lovers schafft Raum für Inspi­ra­tion und Trans­for­ma­tion. Wir haben Frauen ein­ge­laden, die mit ihrem aktuellen Leben für eine inspiri­erende Phase ihrer Gen­er­a­tion ste­hen und mit denen wir Brück­en bauen wollen zwis­chen den Gen­er­a­tio­nen, im Saal und auf dem Podi­um.

Alle bish­eri­gen Salon Mondaines #1–16


Unsere Location:
25hours Hotel Bikini Berlin

©Stephan Lemke

Das 25hours Hotel Biki­ni Berlin ist vielfältig wie die Großs­tadt und wild wie der Dschun­gel. Im denkmalgeschützten Biki­ni Haus, an der Naht­stelle zwis­chen dem Berlin­er Zoo und dem Bre­itschei­d­platz, hat das Team um Design­er Wern­er Aisslinger eine Hotel­welt geschaf­fen, die mit den Gegen­sätzen von Natur und Kul­tur spielt. Anziehungspunkt, nicht nur für Hotel­gäste, sind Restau­rant und Bar im Dachgeschoss mit umlaufend­er Ter­rasse und dem besten Blick über die Haupt­stadt und in den Zoo. www.25hours-hotels.com


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